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Aktuelle Herausforderungen in der Altenpflege

Unsere Gesellschaft wird immer älter, das ist uns allen bewusst. Doch leider ist nicht jedem klar, welche Probleme dies aufwirft. So wird in den kommenden Jahren nicht nur die Zahl der Senioren zunehmen, sondern auch Pflegebedürftige wird es bedeutend mehr geben. Gepaart mit einem immensen Fachkräftemangel, entsprechenden Versorgungsengpässen und weiteren Problemen, stehen wir vor großen Herausforderungen. Aus diesem Anlass hat die SPD Landtagsfraktion ein Positionspapier mit entsprechenden Lösungsvorschlägen verfasst.

Ein wesentlicher Punkt ist, bereits vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit tätig zu werden. Durch Beratung, Prävention und Rehabilitation kann die Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden. Essenziell hierfür ist eine bessere Vernetzung der zuständigen Institutionen.

Kommt es zur Pflegebedürftigkeit, wird in Baden-Württemberg mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen durch Angehörige zuhause gepflegt. Diese Angehörigen müssen besser unterstützt werden, vor allem durch eine Fortentwicklung des Familienpflegezeitgesetzes. So sollen pflegende Angehörige finanziell entlastet und die Pflegetätigkeit auch in der Rente anerkannt werden.

Eine weitere Maßnahme zur Entlastung soll ein 5-Jahres-Programm mit 500 zusätzlichen Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen pro Jahr sein, welches mit 25 Millionen Euro pro Jahr aus dem Landeshaushalt gefördert wird. Außerdem soll das Land eine größere Rolle einnehmen, um eine einheitliche Planung und verbesserte Koordination zwischen den zuständigen Stadt- und Landkreisen sicherzustellen.

Die SPD Landtagsfraktion erhebt Kritik an der bestehenden Landesförderung für Quartiersentwicklung im Bereich der Pflege. Des Weiteren müssen, neben altersgerechten Bauprojekten um der demografischen Entwicklung gerecht zu werden, auch mehr Plätze in der stationären Pflege bereitgestellt werden, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Pflegestandards. Diesem Ziel sollen auch Maßnahmen zur Fachkräfte- sowie generell Nachwuchsgewinnung Rechnung tragen, ebenso wie eine Reform der Pflegeausbildung. So sollen Wechsel zwischen Pflegebereichen und eine universelle Einsetzbarkeit garantiert werden.

Sowohl neu geschaffene als auch bestehende Plätze in Pflegeheimen sollen gut bezahlbar werden. Umgesetzt werden soll das unter anderem durch entsprechende Versicherungen und ein Verbot von z.B. Immobilienfonds, welche an der Pflege verdienen wollen.

Weitere Informationen können Sie dem Positionspapier der SPD Landtagsfraktion auf folgender Website entnehmen: https://www.spd-landtag-bw.de/altenpflege/ .

Unsere Gesellschaft wird immer älter, das ist uns allen bewusst. Doch leider ist nicht jedem klar, welche Probleme dies aufwirft. So wird in den kommenden Jahren nicht nur die Zahl der Senioren zunehmen, sondern auch Pflegebedürftige wird es bedeutend mehr geben. Gepaart mit einem immensen Fachkräftemangel, entsprechenden Versorgungsengpässen und weiteren Problemen, stehen wir vor großen Herausforderungen. Aus diesem Anlass hat die SPD Landtagsfraktion ein Positionspapier mit entsprechenden Lösungsvorschlägen verfasst.

Ein wesentlicher Punkt ist, bereits vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit tätig zu werden. Durch Beratung, Prävention und Rehabilitation kann die Pflegebedürftigkeit hinausgezögert werden. Essenziell hierfür ist eine bessere Vernetzung der zuständigen Institutionen.

Kommt es zur Pflegebedürftigkeit, wird in Baden-Württemberg mehr als die Hälfte aller Pflegebedürftigen durch Angehörige zuhause gepflegt. Diese Angehörigen müssen besser unterstützt werden, vor allem durch eine Fortentwicklung des Familienpflegezeitgesetzes. So sollen pflegende Angehörige finanziell entlastet und die Pflegetätigkeit auch in der Rente anerkannt werden.

Eine weitere Maßnahme zur Entlastung soll ein 5-Jahres-Programm mit 500 zusätzlichen Tages- und Kurzzeitpflegeplätzen pro Jahr sein, welches mit 25 Millionen Euro pro Jahr aus dem Landeshaushalt gefördert wird. Außerdem soll das Land eine größere Rolle einnehmen, um eine einheitliche Planung und verbesserte Koordination zwischen den zuständigen Stadt- und Landkreisen sicherzustellen.

Die SPD Landtagsfraktion erhebt Kritik an der bestehenden Landesförderung für Quartiersentwicklung im Bereich der Pflege. Des Weiteren müssen, neben altersgerechten Bauprojekten um der demografischen Entwicklung gerecht zu werden, auch mehr Plätze in der stationären Pflege bereitgestellt werden, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung von Pflegestandards. Diesem Ziel sollen auch Maßnahmen zur Fachkräfte- sowie generell Nachwuchsgewinnung Rechnung tragen, ebenso wie eine Reform der Pflegeausbildung. So sollen Wechsel zwischen Pflegebereichen und eine universelle Einsetzbarkeit garantiert werden.

Sowohl neu geschaffene als auch bestehende Plätze in Pflegeheimen sollen gut bezahlbar werden. Umgesetzt werden soll das unter anderem durch entsprechende Versicherungen und ein Verbot von z.B. Immobilienfonds, welche an der Pflege verdienen wollen.

Weitere Informationen können Sie dem Positionspapier der SPD Landtagsfraktion auf folgender Website entnehmen: https://www.spd-landtag-bw.de/altenpflege/ .

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