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Unsere Schulen müssen endlich im digitalen Zeitalter ankommen!

SPD-Fraktionschef Andreas Stoch kritisiert das zu lange und starre Festhalten der Kultusministerin am bisherigen Antragsverfahren für Fördergelder des Digitalpakts Schule:


„Es ist absolut richtig, dass die Medienentwicklungspläne nun hintenangestellt werden und die Digitalisierung der Schulen in Baden-Württemberg endlich vorangehen kann. Das Geld ist schließlich längst da, konnte nur nicht schnell genug abgerufen werden. Doch so langsam wie das bisherige Antragsverfahren war, so langsam reifte auch diese Erkenntnis bei der Kultusministerin. Jetzt wird es leider vielerorts zu spät sein, dass die Gemeinderäte noch vor der Sommerpause die Vorschläge der Schulen absegnen können. Das Geld wird erst im Laufe des nächsten Schuljahres fließen und dann ist die benötigte Infrastruktur noch längst nicht an den Schulen.“


„Die Chance ist vertan, dass wir schon im neuen Schuljahr krisenfeste Klassenzimmer im Land haben! Dafür brauchen unsere Schulen eine ordentliche W-LAN-Ausleuchtung, ausreichend Endgeräte und Software sowie zeitgemäße Internetanschlüsse. Dass Baden-Württemberg in diesem Bereich um Klassen schlechter ist als andere Bundesländer, kann einfach nicht der Anspruch sein! Während des Lockdowns haben Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern leidvoll erfahren, wie sehr die Landesregierung die digitale Ausstattung unserer Schulen verpennt hat.“

Die SPD-Landtagsfraktion hatte bereits Anfang Juni mit dem Schulkonzept „Das krisenfeste Klassenzimmer“ auf eine schnellere Vergabe gedrängt und gefordert, grundlegende digitale Infrastruktur unabhängig von den Medienentwicklungsplänen zu fördern. „Seit Beginn der Corona-Krise ist doch allen klar, dass es im Land nicht nur an der pädagogischen Umsetzung, sondern vor allem an der technischen Ausstattung krankt. Unsere Schulen müssen endlich im digitalen Zeitalter ankommen“, so Stoch.

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